Tiger

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Tiger

2D-Animation, Gouache, Aquarell und Buntstift auf Papier,

Maße variabel, ca. 8 Min., 2018, überarbeitet 2019

^ Trailer 1:30 min, Link zum Film auf Anfrage

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“Schon vor einem Jahr habe ich gedacht, du bist ein Tiger.”

“Ich bin doch kein Tiger, ich bin ganz ruhig.”

“Tiger müssen ganz ruhig sein. Sie müssen jagen und brauchen ihre ganze Kraft.”

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Während der Tiger nicht aufhören kann, Tiger zu sein, schwebt der Mensch in ständiger Gefahr, sich zu entmenschlichen.

Die Tätigkeiten der sich-entziehenden Hauptperson in “Tiger” vermischen sich mit erinnerten und weiterverweisenden Bildern: vorbeiziehende Zugkabel, das Waschen von Kohl, die Motte an der Fensterscheibe, Pinkeln im Wald. Zentral ist immer die Frage, wie überhaupt erinnert; und wie erzählt werden kann. Das bildhafte Denken bleibt fragmentarisch. Die weißen Stellen erzählen ebensoviel wie die gebildete Form.

Die zweite zentrale Frage ist so grundlegend wie aktuell: Wie einfach ist es, krank zu werden, und wie viel schwieriger, zu gesunden!

 

 

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Ausstellungsansicht „Tiger“, Bahnhof Bruno Tapfheim, 2019